Ihre Schreiben rund um KI.
Acht anwaltlich geprüfte Vorlagen — von der Deepfake-Unterlassung über die Plattform-Löschung (DSA) und den Widerspruch gegen KI-Training bis zu Auskunft, Abmahnung, Geldentschädigung und Aufsichtsbeschwerde. Vorlage wählen, Felder ausfüllen, als Word oder PDF herunterladen.
1.Schreiben konfigurieren.
Vorlage wählen, Felder ausfüllen, Vorschau prüfen, herunterladen. Jedes Schreiben nennt die einschlägigen Normen und die tragende Rechtsprechung. Sichern Sie bei Deepfakes zuerst Beweise (URL, Datum, Screenshot) und schreiben Sie sowohl an den Verursacher als auch — zur Löschung — an die Plattform.
2.Rechtliche Erläuterungen.
Welches Schreiben passt — und worauf Sie achten sollten.
Bei KI-Verletzungen zählt vor allem Tempo und Beweissicherung: Inhalte verschwinden, werden geteilt und tauchen neu auf. Sichern Sie den Inhalt mit URL, Datum und Screenshot, bevor Sie handeln. Danach gilt der Zweischritt: Unterlassung gegenüber dem Verursacher und Löschung über die Plattform (Art. 16 DSA).
Welches Schreiben passt?
- Ein Deepfake-Bild/-Video von Ihnen kursiert: Unterlassung (Recht am eigenen Bild) + Plattform-Löschung.
- Ihre Stimme wurde geklont: Unterlassung wegen Verletzung des Persönlichkeits- und Wortrechts.
- Eine KI hat über Sie entschieden: Auskunft & Erläuterung nach Art. 15, 22 DSGVO.
- Ihre Werke/Daten werden für KI-Training genutzt: Nutzungsvorbehalt & Widerspruch.
- KI-Output kopiert Ihr Werk: urheberrechtliche Abmahnung (§ 97 UrhG).
- Es ist ein Schaden entstanden: Geldentschädigung/Schadensersatz; bei Untätigkeit: Aufsichtsbeschwerde.
Worauf es ankommt.
Konkretisieren Sie den beanstandeten Inhalt genau (Plattform, Account, URL, Datum) und benennen Sie die verletzte Rechtsposition. Setzen Sie eine kurze, angemessene Frist (bei Persönlichkeitsverletzungen oft nur wenige Tage) und kündigen Sie gerichtliche Schritte an. Verlangen Sie bei der Unterlassung eine strafbewehrte Unterlassungserklärung.
Fristen im Eilfall. Für eine einstweilige Verfügung gilt in Persönlichkeitsrechtssachen oft eine kurze „Dringlichkeitsfrist". Wer zu lange wartet, riskiert den Eilrechtsschutz. Im Zweifel zügig anwaltlich begleiten lassen.
3.Leitlinien & Rechtsprechung.
Die für die Praxis wichtigsten Entscheidungen. Alle Aktenzeichen sind belegbar; die KI-Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
GEMA ./. OpenAI — KI-Output.
Memorisierung und Output geschützter Liedtexte verletzen das Urheberrecht; nicht von § 44b UrhG gedeckt. Unterlassung, Auskunft, Schadensersatz. Nicht rechtskräftig.
LAION — KI-Trainingsdaten.
Kopieren zur Erstellung eines Forschungs-Trainingsdatensatzes ist TDM nach § 60d UrhG. LG Hamburg 27.09.2024, vom OLG Hamburg am 10.12.2025 bestätigt.
Logik der KI-Entscheidung erklären.
Verständliche Erläuterung einer automatisierten Bewertung nach Art. 15 Abs. 1 lit. h DSGVO. Maßstab für KI-Entscheidungen.
Automatisierte Entscheidung (Art. 22).
Schon das Erstellen eines Scores kann eine automatisierte Entscheidung sein, wenn ein Dritter maßgeblich darauf abstellt.
4.Fragen & Antworten (FAQ).
Sieben Fragen rund um die KI-Schreiben.
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