Pfändbares Einkommen, Restschuldbefreiung & Einigung.
Berechnen Sie, welcher Teil Ihres Einkommens pfändbar ist, sehen Sie, wann die Restschuldbefreiung erreicht ist, und prüfen Sie, ob sich eine außergerichtliche Einigung lohnt. Kostenlos, ohne Anmeldung — als erste Orientierung, nicht als Rechtsberatung.
Pfändungsrechner (§ 850c ZPO)
Wie viel von Ihrem Netto-Einkommen ist pfändbar — und wie viel bleibt Ihnen? Die Pfändungsfreigrenze steigt mit jeder Unterhaltspflicht. Tabelle gültig 1.7.2025 – 30.6.2026.
Orientierung nach der Pfändungstabelle zu § 850c ZPO (gültig ab 1.7.2025). Der pfändbare Betrag fließt im Insolvenzverfahren an den Treuhänder; der Rest bleibt Ihnen. Die Freigrenzen werden jährlich zum 1. Juli angepasst. Maßgeblich ist der konkrete Einzelfall.
Pfändungsschutz & P-Konto erklärtRestschuldbefreiungs-Timeline
Seit der Reform dauert die Abtretungsfrist drei Jahre (§ 287 Abs. 2 InsO). Aus dem Eröffnungsdatum ergibt sich Ihr voraussichtlicher Neuanfang.
§ 287 Abs. 2, § 300 InsO. Die Abtretungsfrist beträgt drei Jahre ab Verfahrenseröffnung; nach Ablauf und Erfüllung der Obliegenheiten erteilt das Gericht die Restschuldbefreiung. Eine Mindestquote ist nicht erforderlich.
Restschuldbefreiung erklärtSchuldenbereinigungs-Check
Lohnt sich eine außergerichtliche Einigung? Aus Schulden, monatlich verfügbarem Betrag und Laufzeit ergibt sich die Befriedigungsquote.
Der Check schätzt die Quote eines außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplans.
Heuristische Orientierung. Gläubiger stimmen einer Einigung eher zu, wenn der Plan sie nicht schlechter stellt als die Insolvenz. Bei sehr niedriger Quote führt häufig der direkte Weg über die Verbraucherinsolvenz mit Restschuldbefreiung nach drei Jahren zum Ziel.
Außergerichtliche EinigungRechtliche Erläuterung
Pfändbares Einkommen.
Vom Arbeitseinkommen ist nur der Teil oberhalb der Pfändungsfreigrenze pfändbar (§ 850c ZPO). Der unpfändbare Grundbetrag steigt mit jeder Unterhaltspflicht; vom darüber liegenden Einkommen bleibt zudem ein gestaffelter Anteil unpfändbar, bis ab einer Höchstgrenze alles Weitere pfändbar ist. Die Tabelle wird jährlich zum 1. Juli angepasst. Der pfändbare Betrag fließt im Insolvenzverfahren an den Treuhänder.
Restschuldbefreiung nach drei Jahren.
Die Abtretungsfrist ist seit der Reform einheitlich auf drei Jahre verkürzt (§ 287 Abs. 2 InsO). Nach Ablauf und Erfüllung der Obliegenheiten der Wohlverhaltensphase (§ 295 InsO) erteilt das Gericht die Restschuldbefreiung (§ 300 InsO). Sie wirkt gegen alle Insolvenzgläubiger (§ 301 InsO); ausgenommen sind nur bestimmte Forderungen (§ 302 InsO).
Außergerichtliche Einigung.
Vor der Verbraucherinsolvenz steht zwingend der außergerichtliche Einigungsversuch (§ 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO). Der Schuldenbereinigungsplan überzeugt, wenn er die Gläubiger nicht schlechter stellt als das Verfahren — Grundlage ist die offengelegte pfändbare Quote. Scheitert die Einigung, ist die Bescheinigung darüber Voraussetzung des gerichtlichen Antrags.
Maßgebliche Normen
Grundsätze & Entscheidungen
Weiterführende Fachliteratur
Anerkannte Standardwerke zur weiteren Recherche — erhältlich im Fachhandel und in Bibliotheken.
Ratgeber, Musterschreiben & mehr
Häufige Fragen zu den Tools
Die Nutzung dieser Tools stellt keine Rechtsberatung dar und begründet kein Mandatsverhältnis. Die Ergebnisse sind unverbindliche Orientierungswerte auf Grundlage des dargestellten Rechtsstands (2026); die Pfändungsfreigrenzen ändern sich jährlich zum 1. Juli. Der konkrete Einzelfall kann abweichen. Anerkannte Schuldnerberatungsstellen beraten kostenfrei.