Information & Aktuelles

Privatinsolvenz: informiert durchs Verfahren.

Die Info- und Presserubrik rund um Schulden, Insolvenz und Neuanfang. Was sich gesetzlich ändert, was Ihnen trotz Insolvenz weiter zusteht, wie Sie im Verfahren richtig leben — und wie das Pfändungsschutzkonto Ihr Geld sichert. Verständlich erklärt, mit Fundstellen aus InsO und ZPO.

3 Jahrebis zur Restschuldbefreiung
7geführte Wege
10Musterschreiben
2Rechner & Tools

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung · quellengeprüft · Stand 2026

Die wichtigsten Werte Freigrenzen & Fristen auf einen Blick
P-Konto-Grundfreibetragpro Monat, § 899 ZPO1.559,99 €
Pfändungsfreigrenzeohne Unterhalt, § 850c ZPO1.559,99 €
Restschuldbefreiungohne Mindestquote, § 287 InsO3 Jahre
KontoumwandlungFrist der Bank, § 850k ZPO4 Tage

Grundfreibetrag seit 1. Juli 2025; die Freigrenzen werden jährlich zum 1. Juli angepasst. Erhöhungsbeträge für Unterhaltspflichten kommen hinzu.

Aktuelles & Rechtsänderungen

Was sich geändert hat.

Meldungen und Entwicklungen, die für überschuldete Menschen zählen — mit der maßgeblichen Norm und einem Klick zum vertiefenden Beitrag.

Zum großen Ratgeber
Trotz Insolvenz möglich

Das bleibt Ihnen — und steht Ihnen zu.

Insolvenz heißt nicht „nichts mehr". Vieles ist geschützt oder gesetzlich garantiert. Der Überblick, was trotz Schulden, SCHUFA-Eintrag und laufendem Verfahren weiter geht.

Leben im Verfahren

Richtig durch die Wohlverhaltensphase.

Drei Jahre lang gelten Obliegenheiten (§ 295 InsO). Wer sie kennt, lebt normal weiter und sichert die Restschuldbefreiung. Was Sie tun sollten — und was Sie besser lassen.

So verhalten Sie sich richtig
Diese Fehler kosten die Befreiung
Kern der Obliegenheiten (§ 295 InsO): eine angemessene Erwerbstätigkeit ausüben oder sich ernsthaft darum bemühen, die Hälfte einer Erbschaft und andere unerwartete Zuflüsse herausgeben, Wohnsitz- und Arbeitgeberwechsel dem Treuhänder mitteilen und keine Gläubiger bevorzugt bedienen.
Pfändungsschutzkonto

Das P-Konto schützt Ihr Guthaben.

Bei einer Kontopfändung ist das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) der wichtigste Schritt: Bis zum Grundfreibetrag bleibt Ihr Geld unantastbar — für Miete, Lebensmittel und den Alltag.

Was das P-Konto leistet.

Jeder darf sein Girokonto in ein P-Konto umwandeln — pro Person nur eines. Der monatliche Grundfreibetrag ist automatisch geschützt; für Unterhaltspflichten und bestimmte Leistungen lässt er sich per Bescheinigung erhöhen.

1.559,99 €Grundfreibetrag pro Monat (seit 1.7.2025)
4 TageFrist der Bank für die Umwandlung
1P-Konto pro Person zulässig
P-Konto in 7 Schritten
Der Weg zum Neuanfang

In vier Etappen schuldenfrei.

Von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Restschuldbefreiung — so läuft die Verbraucherinsolvenz ab.

Ratgeber & Beiträge

Tiefer erklärt.

Alle Insolvenz-Ratgeber
Geführte Wege · 7 Schritte

Schritt für Schritt handeln.

Klare Fahrpläne für die typischen Situationen rund um Schulden und Insolvenz — mit Frist, Checkliste und passendem Schreiben.

Musterschreiben

Vorlagen für das Verfahren.

Alle Vorlagen

Konfigurierbar, als PDF & Word — vom außergerichtlichen Einigungsversuch über den Insolvenzantrag und die Kostenstundung bis zum P-Konto. Jede Vorlage nennt die einschlägige Norm.

Zum Hören & Sehen

Insolvenz in Ihren Medien.

Häufige Fragen

Klare Antworten.

Rechtsstand & Quellen: Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Stand 2026, laufend aktualisiert. Quellen: gesetze-im-internet.de (InsO, ZPO, ZKG), Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung. Der Einzelfall kann abweichen; eine anerkannte Schuldnerberatung berät kostenfrei.

Überschuldet? Es gibt einen Weg heraus.

Verschaffen Sie sich einen Überblick, sichern Sie Ihr Konto mit dem P-Konto — und prüfen Sie im Rechner, wann Sie schuldenfrei sind.

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